Teil eines Werkes 
6. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 8

indem wir ſeine Anhaͤnger wurden, verloren wir un⸗ ſre Herrſchaft; dieſe Schmach ſchien uns unertraͤglich und die Unterwerfung eine Feigheit. Wir hoͤrten auf,

denjenigen als ein wohlthaͤtiges Weſen anzuſehen, der

uns durch ein eigenmaͤchtiges Geſetz erniedrigte, und von gerechtem Zorne beſeelt, griffen wir zu den Waffen.

Der große Kokopileſobeh und ich, wir kaͤmpften einige Zeit gegen Michael und Dſchibrian mit gleichen Kraͤften; aber endlich ſtuͤrzten unſere Feinde unter Mahomeds Anfuͤhrung unwiderſtehlich uͤber uns her: wir wurden beſiegt, beraubt, aus unſeren Be⸗

ſitzungen verjagt, und retteten mit Noth dieſe vergol⸗

deten Fluͤgel, ohne welche wir in unſerm Sturze waͤren zerſchmettert worden. 1

Berufen, uͤberall zu herrſchen, bemaͤchtigten wir uns nun dieſes Erdballs, und verbanden uns mit den Kindern der Menſchen, um ihn gemeinſam zu bevoͤl⸗ kern: Mahomed aber verfolgte unſer neues Geſchlecht, und vernichtete es durch die Suͤndflut.

Unerſchoͤpflich in unſeren Huͤlfsmitteln, ſahen wir bald wieder ein neues zahlloſes Volk anwachſen, und unterwarfen es unſeren Geboten: die Erde wurde mit unſeren Altaͤren bedeckt; ſie vermochte kaum alle die Schlachtopfer zu liefern, welche uns dargebracht wur⸗ den, und ſelbſt das Menſchenblut wurde nicht geſpart.

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