Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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318 174. T a g.

einem großen Indiſchen Kabaliſten herruͤhrt; das iſt⸗

alles, was ich davon weiß. Ich fragte ihn darauf, ob ich nahe bei einem be⸗ wohnten Lande waͤre.

Ja, antwortete er mir,ihr duͤrfet nur den Weg verfolgen, den ihr geht, ſo werdet ihr bald auf eine weite Ebene gelangen, welche durch einen andern Berg begraͤnzt wird, an deſſen Fuß zwei Steige ſich

ſcheiden, der eine zur Rechten der andre zur Linken;

folget dem erſten, und er wird euch in eine große Stadt mit einem ſehr ſchoͤnen Hafen fuͤhren. Huͤtet euch wohl, den Steig zur Linken zu gehen, ihr wuͤr⸗ det da in ein Gehoͤlz gerathen, welches von ſehr boͤs⸗ artigen Menſchen bewohnt wird: ſie beſchaͤftigen ſich damit, Seife zu ſieden, und ſie machen ſich kein Ge⸗ wiſſen daraus, in ihre Seifenkeſſel alle Fremdlinge zu

werfen, welche das Ungluͤck haben, in ihre Haͤnde zu

fallen; ſie behaupten, daß ihre Seife davon um ſo beſſer wird; und wahr iſt, daß man ſie mehr ſchaͤtzt, als alle andere Seifen auf der Welt.)

Ich dankte dem Alten fuͤr die Weiſung, welche er mir gab, und ich huͤtete mich wohl, ſie zu vernach⸗

*) Man erinnert ſich hier, daß bei der Räumung eines Kirch⸗ hofs innerhalb Paris, um 1780, eine große Menge dicht dei einander gelegener Leichen in Seife verwandelt gefun⸗ den wurden. 4 1