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Ich verließ mich hierin ganz auf Hyſum,— ſo hieß dieſer Heide,— und als der Tag unſerer Abreiſe
gekommen war, ſchifften wir uns im Hafen Szuali ein.
Wir gingen unter Segel, und nach einer dreiwoͤchentli⸗ chen gluͤcklichen Schiffahrt, erblickten wir ein kleines wuͤſtes Eiland, welches mein Alter mir als dasjenige bezeichnete, wo wir zu thun hatten. Wir legten bei derſelben an; aber wir erwarteten die Nacht, ehe wir ausſtiegen. Wir hatten jeder ein Reisbuͤndel in der Hand und noch viele andere unter den Armen. Wir fuͤhrten auch Saͤcke mit uns, um die Perlen hinein⸗ zuthun. In dieſem Aufzuge ſuchten wir die Brunnen beim Scheine unſerer Reisbuͤndel. Wir ſuchten nicht lange, bis wir einen der tiefſten fanden.
„Steig in dieſen Brunnen hinab, mein Sohn,“ ſagte der Alte zu mir,„ich zweifle nicht, daß es ſehr ſchoͤne Perlen darin gibt.“
Ich ließ mich ſogleich an einem Stricke hinab, deſſen eines Ende er feſthielt. So bald ich auf den Grund kam, fuͤhlte ich Muſcheln unter meinen Fuͤßen:
ich las davon auf, und fuͤllte damit einen Sack,
welchen ich an das Seil band. Der Alte zog es hin⸗ auf, band den Sack los, oͤffnete die Muſcheln, und da er nur Perlenſaamen darin fand, band er den Sack wieder an das Seil, und rief mir zu: 3 „Die Perlen in dieſem Brunnen ſind noch nicht ſo beſchaffen, um ſie herauszunehmen: bedecke ſie mit


