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SésSyfel Muͤluk. 21
„Herr,“ ſprach ich zu ihm,„ich komme eben des⸗ halb in dieſen Palaſt, um euch Nachricht von dieſer Prinzeſſinn zu bringen.“
„Wehe!“ rief er aus,„welche Nachricht haſt du mir von ihr zu ſagen? Du koͤmmſt alſo, mir ihren Tod anzukuͤndigen? Du biſt ohne Zweifel Zeuge ihres klaͤglichen Endes geweſen?“
„ Nein, nein,“ erwiederte ich ihm,„ſie lebt noch, und ihr werdet ſie heute noch wiederſehen.“. „Oh! wo haſt du ſie angetroffen?“ fragte der
Koͤnig weiter:„an welchem Orte war ſie verborgen?“
Jetzt erzaͤhlte ich ihm alle meine Abenteuer, ich verbreitete mich beſonders uͤber dasjenige von dem Schloſſe und dem Geiſte, welches er mit um ſo groͤ⸗ ßerer Aufmerkſamkeit anhoͤrte, als er am meiſten Theil daran nahm.
So bald ich meinen Bericht vollendet hatte, um⸗ armte er mich, und ſagte zu mir: 4
„Prinz,“(denn ich hatte ihm bei der Erzaͤhlung
meiner Geſchichte auch meine Abkunft entdeckt,)„was habe ich euch nicht zu verdanken? Ich liebe meine Tochter zaͤrtlich, ich hoffte nicht mehr, ſie wiederzu⸗
ſehen, und ihr bringet ſie mir zuruck: wie kann ich
euch meine Schuld dafuͤr abtragen?— Auf, laßt uns jetzt,“ fuhr er fort,„zuſammen nach der Kara⸗ vanſerei gehen, wo ihr ſie gelaßen habt: ich brenne vor Ungeduld, meine geliebte Malika zu umarmen.“
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