Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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ſo oft der Graf wieder von ſeinem Lieblingsthema anfing.

Der Maler Potowski. 225

vallet allein war, ſo konnte er ingrimmig die Fauſt gegen das Zimmer ballen, wo ſich der Andere befand, und konnte ſagen:Dieſer verdammte Kerl! Iſt er nicht zum Unglück in's Haus gekommen? Dabei war es aber weniger die Zuneigung der Fürſtin für den Tannhäuſer, die mit jedem Tage zu wachſen ſchien, welche den Grafen vermochte, ihm eine ſolche Freundſchaft zu heucheln vielmehr war es die Erinnerung an die ſchöne Franceska, die ſo plötzlich und ohne alle Spuren verſchwunden und über deren jetzigen Aufenthalt er ſich alle Mühe gab, etwas zu erfahren. Er ſetzte voraus, der Tannhäuſer wiſſe darum, und je mehr dieſer der Wahrheit gemäß verſicherte, es ſei ihm nicht bekannt, wohin der Bildhauer Piſani mit ſeiner Tochter gegangen, um ſo mehr gab der Andere ſich Mühe, jenen durch die freundlichſte Zuthunlichkeit zum Reden zu bringen.

Wie kann ich von dem etwas ſagen, von dem ich nicht das Geringſte weiß? gab der Maler zur Antwort,

Sie ſollten mich doch endlich einmal damit in Ruhe laſſen. 5 Ich kann das nicht, antwortete der alte Herr lächelnd; ich hoffe immer noch, einmal Ihr Herz zu erweichen. Und gewiß und wahrhaftig vergeblich, ſprach der Tannhäuſer und ſetzte mit Entrüſtung hinzu:Und wenn ich wirklich ihren Aufenthalt wüßte, glauben Lie denn, ich

Hackländer, Lannhaͤuſer, I.