Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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ſanft drückte.Was meinſt Du, Hildegard, oder be⸗ dauerſt Du es, nicht vielleicht dort mit Roſenthal oder Brenner paradiren zu dürfen? ich möchte jetzt ſchon ſagen dürfen: ‚gute Nacht, Herrendienſte, und mich auf meine Güter zurückziehen.

Das wird ſich Alles finden, Leo, zuerſt wollen wir

reiſen und die Welt ſehen!

Nein, zuerſt wollen wir ſoupiren und da wir Alles zur Genüge geſehen haben, ſo ſchlage ich vor, unſern Weg durch das Regierungsgebäude zu nehmen, um rückwärts von demſelben eine ſtillere Straße zu ge⸗ winnen.

Gehen wir Sir Frederic wird uns ſchon längſt mit Ungeduld erwarten!

Und ſo war es auch in der That. Sir Frederic Knobbers, welcher den feierlichen Aufzug des hohen Braut⸗ paares nahe beim Schloß mit angeſehen, hatte ſich darauf ſogleich in ſeine Wohnung begeben, und ging nun in ſeinem Salon mit großen Schritten auf und ab, zuweilen vor einem Bilde ſtehen bleibend, welches unter herrlicher Beleuchtung in einer Ecke aufgeſtellt war.

Da rollte ein Wagen heran, und dann meldete der Kammerdiener:Die Herrſchaften, welche Seine Ex⸗ cellenz erwartet!

Endlich! er ging ihnen raſch bis zur Thüre ent⸗