Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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Sie mich nachſehen, ob er ſchläft, in welchem Falle es mir lieber wäre, wenn wir ihn ganz in Ruh' laſſen ja, er ſchläft, und wenn es Ihnen gefällig iſt, ſo führe ich Sie nun hinauf, wo Sie, wie ich hoffe, ſich ganz zu Hauſe fühlen werden.

So war es denn auch in der That, und die arme Ellen, welche mit einer begreiflichen Angſt daran gedacht hatte, nun wieder gezwungen zu ſein, wenn auch nur für kurze Zeit, in der Nähe Roſenthal's verweilen zu müſſen, hatte durch die Freundlichkeit des guten Arztes, ſowie auch durch die überaus behaglichen Räume, in welche dieſer ſie führte, wieder ein ſolches Selbſtvertrauen, eine ſolche Sicherheit errungen, daß ſie es für den Augen⸗ blick gänzlich vergeſſen konnte, wo, bei wem, und in welchen Verhältniſſen ſie ſich hier befand.

Ah, es war auch ein ſtattliches Gefolge, das ſie in ihre Gemächer begleitete, voran Ambroſio mit Lichtern, dann Doktor Flinder an ihrer Seite, und zuletzt die alte Haushälterin, die es ſich darauf nicht nehmen ließ, allein bei der jungen, ſchönen Dame zu bleiben, nachdem ſie auf eine ſehr unzweideutige Manier die beiden Männer zur Thüre hinauskomplimentirt hatte, und dann Ellen mit einer rührenden Sorgfalt bei ihrer Toilette half; ehe ſie nun das Zimmer verließ, zeigte ſie auf eine Klingel neben dem Bette und ſagte:Dieſe führt in meine