Zwöälftes Kapitel.
Ign der elften Wendung, ſtiller Bergſee mit düſteren Föhren.
Es mochte kaum eine Viertelſtunde verfloſſen ſein, ſeitdem ſich Graf Wieneck entfernt hatte, als Arthur Weßner in den Salon Roſenthal's trat, und dieſen be⸗ haglich vor dem Kamine ſitzend, bei ſeinem erſten Früh⸗ ſtück antraf. Der Maler war augenſcheinlich aufgeregt und ſeine beiden Hände faßten die Rechte Roſenthal's, welche dieſer ihm entgegenſtreckte, und drückten ſie innig und herzlich, während Letzterer ſagte:„Ich danke Ihnen, daß Sie raſch gekommen ſind, Freund Arthur, ſetzen Sie ſich dorthin,— nehmen Sie eine Taſſe Kaffee, oder wol⸗ len Sie Chokolade? Jedenfalls aber eine Cigarre,— wie geht es Ihnen?“
„Ich danke, gut,— gut.“ „Was macht die Kunſt, was malen Sie?“ „Ein paar langweilige Porträts— Ihr Billet habe Hackländer, Geſchichten im Zickzack. III. 1


