Siebentes Kapitel.
In der ſechsten Wendung, Tannen und Fichten.
Auf das Sudelwetter der letzten Wochen war nach einem tüchtigen Nachtfroſte einer jener klaren, kalten Wintertage erfolgt, die mit ihrer friſchen Luft und ihrem hellen, goldenen Sonnenſcheine unſer Gemüth ſo ange⸗ nehm berühren. Keine Jahreszeit, als der Winter, hat dieſe ſchroffen Uebergänge, wo ſich die Erde, geſtern noch mit dichten Nebeln bedeckt, trüb und ſchmutzig anzuſehen durch Schnee⸗ und Regenſchauern, mit Kinem Male ohne Uebergang aus dem tiefſten Negligé in ihr glänzendſtes Feierkleid wirft.
Daß der Boden nicht wie im Frühjahr oder Sommer noch eine Zeitlang feucht oder ſchmutzig bleibt, dafür hat der ſcharfe Nordwind geſorgt, und nicht nur Wege und Stege hübſch getrocknet, ſondern die geſtern Abend noch naſſen Halme der Gräſer, ſowie die nackten Aeſte der
Hackländer, Geſchichten im Zickzack. II. 1


