Im Verlage von Adolph Krabbe in Stuttgart ſind erſchie⸗ nen und in allen Buchhandlungen zu haben: 3
Edmund Hoefer's
Erzählende Schriften in 12 Bänden. Mit dem portrait des verfaſſers in Stahlſtich. Eleg. geh. 5. Rthlr. 12 Sgr. 9 fl. rhein. 8 fl. 64. öſtr. W.
Edmund Hoefer hat gleich von Aufang an eine hervorragende Stelle eingenommen, iſt aber in kurzer Zeit unſer erſter und beſter deutſcher Erzähler geworden. Die höchſte Wahrheit und Naturtreue der Schilderungen, Originalität der Auffaſſung, tiefe Kenntniß der Natur, des Lebens„und Menſchenherzens ſichern ihm dieſen Platz in der Literatur und die Liebe und Anhänglichkeit ſeiner Leſer. Die Erfindungsgabe des Verfaſſers zeigt ſich in allen Geſchichten überaus glänzend und friſch. Nirgends wird man Behandlung, Darſtellung und Schilderung reifer und ſchöner finden— nirgends lieblicher und
ergreifender. Der folgende Inhalt wird beſonders den Reichthum und Wechſel des Stoffs zeigen. Aus einer Familie.— Das verlaſſene Haus.— Auf der Uni⸗
verſität.— Das Annecken von Seedorf.— An der Grenze.— Die alte Apfelfrau.— Die alte Erlaucht.— Der wilde Heide.— Madonna Luna.— In einer ſtillen Straße.— Der Onkel Stephan.— Das Haus van der Roos.— Helene.— Verlorene Liebe.— Ein alter
Mann.— Fräulein Elſe.— Erhard Waldow.— Das Burgfräulein. — Verhandelte Treue.— Die Dohlenkönigin.— Anno 92.— Vom großen Bart.— Rolof, der Rekrut.— Der Aufruhr.— Aus dem
Freiheitskriege.— Der alte Kapitän.— Das Wyler Schlößchen.— Ein Schrei.— Das ſchwarze Schiff.— Die rothen Nelken.— Der Schäfer von Rodeck.— Musketier und Musketierin.— Es waren
einmal zwei alte Soldaten.— Eine Geſpenſtergeſchichte.— Bei den zwei hohen Tannen.— Im rothen Hauſe.— Erzählungen eines alten Fiedlers.— Meluſine.— Die hellen Fenſter— Peter van Auwn.— Kapitän Ketelhoek.— Der ſtille Kamerad.— Der Buſchhof.


