Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. 7

Durch die Eingangsthür treten wir in einen geräu⸗ migen Vorplatz, von dem eine breite Treppe in die oberen Stockwerke führt; hier iſt Alles: Decke, Wände, Unter⸗ ſtützungsbalken, mit einer wahren Verſchwendung aus feſtem, nun faſt ſchwarz gewordenem Eichenholze gezimmert; hier und da ſieht man leichte Anfänge von Verzierungen, grob geſchnitzte Kapitäle, ſehr einfach verzierte Tragbalken, ſchüch⸗ terne Verſuche, den rings an den Wänden hinlaufenden Bänken ein angenehmes Aeußeres zu geben; doch nur im Hintergrunde dieſes Raumes hat ſich die Phantaſie des Erbauers zu einem kleinen Kunſtwerke aufgeſchwungen, be⸗ ſtehend in einem für unſere Zeit faſt rieſenhaften Hirſch⸗ kopfe, geziert mit einem natürlichen Geweihe von 24 Enden, unter welchem eine breite Doppelthür in die große Halle des ehemaligen Jagdſchloſſes führt. Hier ſieht es trotz der erſtaunlichen Ausdehnung des gewaltigen Raumes ſchon wohnlicher aus; die Wände ſind mannshoch mit Holz ver⸗ täfelt, die Decke iſt nicht nur künſtlich zuſammengefügt, ſondern an den Ecken ihrer Felder hangen geſchnitzte Holz⸗ zapfen herab, die in Kugeln und Spitzen endigen. Der Mittelpunkt dieſer weitgeſpannten Decke wird getragen von einem aus Quadern gehauenen mächtigen Pfeiler, welchen ſpiralförmig ein breites Holzband umſchließt, auf dem, allerdings ziemlich roh, Sauhetzen, Hirſchjagden, ſowie die Hatz des Bären abgebildet ſind. Auf der linken Seite dieſer Halle befinden ſich Brandſpritzen und ſonſtige Löſch⸗