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Bilder aus dem Leben / von F. W. Hackländer
Entstehung
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Sie ritten in das Schloß vorwitzig ein, Die Drachen und die Rieſen zu beſiegen; Die ſchönen Königstöchter zu befrein, Die tauſend Jahre hier verzaubert liegen.

Die Armen ſtehn mit hochgeſchwungner Wehr, Wie ſie, zum Hieb bereit, der Bann befallen. Sie zu befreien, ſtürmte ich hieher,

Und bin nun ſelbſt gefangen in der Fallen.

Und wär die Fee nicht, welche für mich wacht,

So würd' ich auch jetzt hier als Steinbild prangen; Doch ſo hält mich des Zaubers ſchlimme Macht

In dem Rayon des Schloſſes nur gefangen.

Du ſüße Fee, es glänzt des Nachtlichts Schein Aus deinem Haus durch Laub und Mauerlücken. O! ſchließe mich in deine Träume ein,

Das wird dem Zauberbanne mich entrücken.

Wie kommſt du ſelbſt? ich höre fernhin ſchon Hell durch die ſtille Nacht ein zaubriſch Klingen; Doch nein es iſt des Poſthorns muntrer Ton. Ein Wagen kommt ſo früh, was mag er bringen?

Es iſt vielleicht ein glücklich, liebend Paar, Die ſüß dem Morgenroth entgegen träumen, Ein gutes Omen iſt es mir fürwahr;

Die Liebe naht ſich dieſen oden Räumen.