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Das kleine unſcheinbare Haus, in welchem ſich die kleine unſchein⸗ bare Kneipe befand, von der wir unſerm Leſer erzählen wollen, ſtand an den Ecken zweier kleinen Gäßchen, wo weder Sonne noch Mond hineinſchien. Die beiden Himmelslichter machten wohl hie und da den ſchüchternen Verſuch, in dieſen dunkeln, feuchten Winkel zu ge⸗ langen; doch mochte es ihnen da unten zu finſter und unheimlich ſein, denn ſie ſtreiften nur ſo oben an den ſchwarzen Giebeln der Häuſer vorbei und verſchwanden bald wieder. Dieß Eckhaus nun, vor welchem, als Wirthshausſchild ein gelber, vertrockneter Buſch prangte, war klein, zweiſtockig und litt unzweifelhaft an erſchreckender Altersſchwäche. Die Mauern waren grau, und da die Dachrinne zerbrochen war, ſo hatten Regen und Schneewaſſer ganz geheimnißvolle Hieroglyphen auf das Haus hingeworfen. Der Eingang war nie verſchloſſen, und nur in den Stunden von Morgens 2 bis 6 Uhr wurde eine geweſene Thür vor den Eingang gelehnt. Dieſer Eingang führte auf eine enge und gänzlich finſtere Hausflur und in eine Art Vorzimmer, hinter welcher das Gaſtzimmer war. 4
Dieſes ganze untere Apartement war früher einmal ein Stall ge⸗ weſen und erſt ſpäter zu wohnlichen Zwecken eingerichtet worden. Da
ſich aber ſtatt der Fenſter nur kleine Luftlöcher dort befanden, ſo eta⸗


