Teil eines Werkes 
15. Bd. (1855) Werke
Entstehung
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Magnetiſche Kuren. 297

Baron. Ah, lieber Freund, ich mache meine Gratulation. Da hat Seine Majeſtät ſehr gut gewählt. Baronin Kacelmd zu Anna) Wien iſt ſehr angenehm, mein Kind.

Eugen Gzu v. Rahden). Du biſt ein Schelm. Du drängſt dich in meine Carriere. Geh’, Egoiſt. Das waren deine magnetiſchen Kuren?

v. Rahden. Auch für dich iſt geſorgt.(Zum Grafen.) Und in Betreff Ihres Neffen, Excellenz,— Gräfin(von der andern Seite). Und in Betreff deiner Tochter! 1

Anna.

Wirſt du mir verzeihen, Papa?

1 Baron.

Aber, lieber Freund, Sie hätten den— Doktor da wohl in der Reſidenz laſſen können. Wir hätten ſo vortreffliche magnetiſche Studien zuſammen getrieben.

Graf.

Dies Alles auf einmal zu beantworten, iſt mir unmöglich. Aber hört mein Wort, und das iſt unwiderruflich, wie ein Dekret: Herr von Rahden geht nach Wien; Eugen wird ebenfalls dort attachirt, und das Uebrige, wird ſich ſeiner Zeit finden; Herr von Rahden, Sie gehen noch heute Nacht nach der Reſidenz zurück; Sie dürfen Sich aber bei der Gräfin Anna verabſchieden.

. Anna. Papa, wie innig, wie herzlich danke ich dir! v. Rahden.

Excellenz, Sie ſollen mit mir zufrieden ſein.