Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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ihren Gatten vom Kopf bis zum Fuß meſſend,ſonſt

aus keinem Grunde, denn mir kommt es vor, als wenn ein Courier hier durch dieſe Gaſſe nur nach dem Hrad⸗ ſchin reiten könnte.

Teufel, Teufel, die Frau könnte Recht haben, machte Widtmann.

Meint Ihr? erwiederte Katharina Brigitte ver⸗ ächtlich.

O, meine Frau hat faſt immer Recht, ſchaltete der Gatte ein.

Faſt immer? Mir iſt kein einziger Fall bekannt, daß ich im Unrecht geblieben wäre.

Nun, es war nur eine Redensart, aber was iſt jetzt zu thun?

Nichts leichter als das, Ihr geht nach dem Schloß, ſtellt das Papier zurück und ſeht zugleich nach dem Kinde die Chriſtel macht mir wirklich Angſt. Die letzten Worte ſprach die energiſche Frau mit ſo vielem Ausdruck ernſten Kummers, daß man gegen ihre harten Aeuße⸗ rungen nachſichtig zu werden anfing. Meiſter Kaspar bot ihr die Hand, die ſie annahm und ſelbſt drückte.

Der Pferdejunge jubelte laut, daß er nun den Räuber ſeines Gauls wieder finden werde.

Als die Geſellſchaft bereits die Stiege hinabilouni, rief Frau Katharina Brigitte nach: 3