Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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ſamkeit ſeiner Gattin zu erregen, ſie ſcheiterten insge⸗ ſammt an dem unbeugſamen Willen derſelben.

Der Kupferſchmied ließ den Kopf ſinken und war entſchloſſen, ſich irgend einer Ausrede zu bedienen, um die Einladung rückgängig zu machen. Mit betrübter Miene näherte er ſich den im Stiegenhaus zurückgeblie⸗ benen Gäſten und ſagte, wie leid es ihm thue, gegen die Pflicht der Gaſtfreundſchaft verſtoſſen und ſeine Einladung zurücknehmen zu müſſen.

Das Geſicht des unglücklichen Friſeurs verlän⸗ gerte ſich bei dieſer überraſchenden Kunde auf bedenk⸗ liche Weiſe, während ſich der Pferdejunge mit der um⸗ gekehrten Hand über die Augen fuhr. Hummel ſ ah ein, daß er ſeinen Gäſten doch eine Art Rechtfertigung ſchuldig ſei; er theilte ihnen deßhalb auf's geradewohl mit, wie die lange Abweſenheit der Kindsmagd das ganze Haus in Beſtürzung verſetzt habe.

Kaum waren dieſe Worte über die Lippen des Meiſters gekommen, ſo fuhr die helle Discantſtimme der Hausfrau dazwiſchen.

Der Mann iſt ein Hellſeher, rief ſie aus,ſo. wenig man es ſeiner kleinen Naſe anſieht. Ja die liebe Chriſtel iſt mit dem Kinde vor zwei Stunden weg⸗ gegangen und noch immer nicht zurück.

Das erſchreckte den braven Bürger ſo, daß er ſich