Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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deſtens ſeine Autorität würde fühlen laſſen können. Als Tſchapin die Verzögerung bemerkte und ſah, daß die Kutſchen weit voran ſeien, machte er ſeinem Unmuth in zahlreichen Flüchen und Betheuerungen Luft.„Dieſe Beſtien von Hofſchranzen,“ rief er aus,„haben nichts zu thun und laſſen Leute unſers Standes warten. Ca- ramba! wenn ich ſo einen Tafellecker unter meine Fauſt bekäme— dabei machte er die unzweideutige Pantomime des Erwürgens— ich wollte ihm einen Denkzettel in

die Ewigkeit mitgeben.“

Umſonſt bemühte ſich ſein verkappter Camerad den Zorn des Spaniers zu mäßigen, welcher noch im Fort⸗ fahren eine höchſt unehrbare Fratze zog, die dem In⸗ ſpector der Sattelkammer galt.

Der Reſt des Publicums, welcher die Abfahrt des letzten Packwagens abgewartet hatte, nahm die Pantomime des Soldaten mit lautem Beifall auf und verlief ſich ſchreiend und lachend, ohne den ſtillen Genoſſen ihrer Beluſtigung an einem Fenſter des zweiten Stockes be⸗ merkt zu haben.

Dieſer ſtille Genoſſe, der nicht weniger lachte, war Kaiſer Mathias.