Teil eines Werkes 
2. Th. (1860)
Entstehung
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wandte mich entſchloſſen ab und ging den Strand entlang, deſſen große weiße Klippen ſich neben meinem Pfad erhoben. Ich erreichte eine kleine ſandige Bucht, wo Fritz und ich zu baden pflegten, und ich tauchte hinab in die friſche grüne Welle. Das Bad ſtärkte alle meine Nerven, und als ich, zur Bucht vor dem Dorfe zurückkehrend, Fritz begegnete, fühlte ich mich viel beſſer im Stande, mein Geheimniß vor ihm zu verbergen. Er war früher als gewöhlich aufge⸗ ſtanden, und da er mein Ziumer verlaſſen fand, hatte er mich geſucht. Er war liebreich wie immer, und ſchien ſo⸗ gar ſein neues Glück halb in dem freundlichen Gedanken an mich vergeſſen zu haben. O, wie froh war ich, daß ich im Stande geweſen, die Wahrheit vor ſeinem braven, redlichen Herzen zu verbergen. Die Zeit zur Abreiſe kam, und ehe ich die Außenſeite der Kutſche beſtieg, bot ich ihm ein„Gott befohlen!“ und wüuſchte ihm Glück von ganzem Herzen. Die Kutſche fuhr ab mit ihrer bunten Fracht von Geſchäfts⸗ beziehungen, Vergnügen und Sorge, und ehe wir um eine Ecke des Weges bogen, welche Seanook dem Blick verbarg, blickten wir noch einmal um, winkten ein Lebewohl, und er war meinem Auge verſchwunden. Die Sonne ſchien hell auf die Morgenlandſchaft, und ich wußte, daß er, be⸗ vor ſie am Himmel noch viel höher geklommen,— Lily geſehen und mich vergeſſen haben würde. Die Poſt er⸗ 3*