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und es gilt für einen ſtolzen Ruhm, zuerſt rufen zu können— „Alles bereit!“
Der lärmende Aufruhr, das Hallohrufen derjenigen, die ihre Thiere einzufangen ſuchen, das Geſchrei, das die ſtörrigen Beſtien unter den Händen ihrer erzürnten Bändiger ausſtoßen, das Ge⸗ klingel der Schellen, das Raſſeln der Joche und Geſchirre, das Klirren der Ketten, Alles gibt das Bild einer wilden Verwirrung, die ohne den Beiſtand der Augen völlig unbegreiflich ſein würde, während dieſe allein kaum hinreichen möchten, die labyrinthiſchen Bewegungen und den Wirrwarr dieſes ibereiligen Auförihhs zu enträthſeln.
„Alles bereit!“ ruft endlich einer der Wagenlenker— „Alles bereit!“ erſchallt es plötzlich von allen Seiten her. „Zum Aufbruch!“ ruft im nächſten Augenblick die Stimme des Hauptmanns, und nun gibt das Heh! und Hih! der Treiber, das Knackern der Peitſchen, das Getrampel der Füße, das Knar⸗ ren der Räder und das Raſſeln der Wagen eine neue Verwirr⸗ ung, die ich nicht weiter zu beſchreiben ſuchen will.„Vorwärts!“ erſchallt es aus dem Hauptquartier, und die Wagen ziehen hin⸗ aus in die lange geneigte Ebene, die nach den Höhen jenſeit Council⸗Grove ſich ausdehnt.
Nach einer Reiſe von fünfzehn Meilen erreichten wir„Dia⸗ mond Spring“— eine Kryſtallquelle, die ſich in einen kleinen Bach ergießt— und faſt fünf und zwanzig Meilen weiter hin⸗ aus gingen wir über die Cottonwood⸗Gabel des Neoſho, ein Flüßchen, das noch kleiner iſt als jenes von Council⸗Grove, und ſchlugen in ſeinem jenſeitigen Thale unſer Lager auf..
Wenn die Karawanen gegen Abend einen Fluß erreichen, bleiben ſie ſelten auf dem dießſeitigen Ufer— erſtlich weil ein Regen über Nacht ihn anſchwellen oder doch wenigſtens die Ufer ſchlüpferig machen und ſo den Uebergang erſchweren könnte, und dann, was noch ein wichtigerer Grund iſt, weil die Geſpanne in „kalten Jacken“— wie es die Fuhrleute nennen— das heißt friſch geſchirrt, ſelten ſo gut ziehen, wie im Laufe einer Tagereiſe.


