Teil eines Werkes 
3. Bd. (1832)
Entstehung
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wegeilen, um zu anderen zu kommen, in die ihr Schickſal tiefer verwickelt iſt.

Philipp hatte erwartet, daß Amersfort bald unter ſeinem Angriff fallen wuͤrde, und er machte ihn mit der Lebendigkeit und Kraft, welche alle ſeine kriegeriſchen Unternehmungen charakteriſirt. Der Wi⸗ derſtand war der vertheidigten Sache und des Fein⸗ des wuͤrdig. Die Geſchichte gedenkt keines aͤhnli⸗ chen Beiſpiels ſo hartnaͤckiger Tapferkeit. Die Hol⸗ laͤnder waren damals bei allen Vorfaͤllen eben ſo bereit, fuͤr ihre Privilegien zu ſterben, als in ſpaͤte⸗ ren Zeiten, zu beweiſen, welchen Werth ſie auf die Freiheit legten, die eine Zeit lang verloren, aber ruhmreich wiedergewonnen, und in allen nachheri⸗ gen Stuͤrmen ihrer Geſchichte der Grundzug des Volkscharakters iſt. Philipp ſah ſich nicht allein durch die gewoͤhnlichen Vertheidigungsmittel bekaͤmpft, ſondern durch die außerordentlichſten Anſtrengungen, welche nur die aͤußerſte Entſchloſſenheit an die Hand geben konnte. Den Namen ihrer angebeteten Graͤ⸗ fin anrufend, Gebete fuͤr ihre Geneſung und Ver⸗ wuͤnſchungen der Feinde zum Himmel emporſendend,

kaͤmpften ſelbſt die Frauen von Amersfort auf den

Waͤllen. Waͤhrend die Krieger fochten, lagen die