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ſichts, gleich als waͤre er allmaͤhlich uͤberzeugt worden.
— Und was— fuhr die verwittwete Graͤfin fort,— iſt die Schlußfolge aus all' den begeiſter⸗ ten Gruͤnden dieſes großen Lehrers der Theologie, dieſes gelehrten Erforſchers der Geſetze, dieſes be⸗ redten Vertheidigers des Rechts? Mit ſeinen ei⸗ genen Worten keine andre als folgende: ‚Dieſes iſt der paſſende Tod fuͤr Thrannen! Sie ſollten er⸗ ſchlagen werden durch Hinterhalt und Wegelage⸗ rung, oder andere ſchnelle Mittel, deren man ſich gegen gute Menſchen nicht bedienen darf. Und aus dieſem Grunde ſind wir verbunden, unſre Treue zu bewahren ſelbſt unſerem toͤdtlichſten Feinde, keines⸗ weges aber einem Tyrannen.“—
„Und welche Treue ſind wir dem Herzoge Phi⸗ lipp und dem Herzoge Johann ſchuldig? Sind ſie unſere Herren?“ ſagte Giles Poſtel, indem er ſei⸗ nen ſchweren Blick auf den Neueingeweihten ruhen ließ.„Befindet ſich in Eurem Collegium, John Che⸗ valier, ein Gelehrter, der dies beweiſen kann?“
— Und gedenket indeß Derjenigen, welche Eure rechtmaͤßige Herrin iſt,— fuhr die alte Graͤfin fort: — auf ſie und ihre Leiden richtet Eure Gedanken; wendet ſie von ihren verhaßten Verwandten, meinen


