Teil eines Werkes 
16. Bd. (1816)
Entstehung
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Dritter Theil. 283

wohlthaͤtigen Einfluß gehabt, kurz auf mannig⸗ faltige Weiſe ſich um uns verdient gemacht haben. So mancher Baum, den ſie gepflanzt, ſo man⸗ ches Gute, das ſie geſtiftet haben, dauert zum Theil noch ſort; aber ſie wandeln nicht mehr unter den Schatten ihrer Baͤume, genießen nicht mehr hienieden die Fruͤchte ihrer Arbeit. Sie wohnten einſt, wo wir jetzt wohnen, ſie bauten einſt das Land, auf welchem wir jetzt ernten, ver⸗ walteten einſt die Aemter, die uns jetzt anver⸗ trauet ſind, betrieben die Geſchaͤfte, denen wir jetzt unſern Fleiß und unſere Kraft widmen; und ſie haben fuͤr dieſe Erde ausgewirkt! Es predigt doch nichts die Eitelkeit und Vergaͤnglichkeit alles Irdiſchen ſtaͤrker und nachdruͤcklicher, als die Graͤ⸗ ber der Menſchen!.

Da ſanken ſie hin, die, die einſt in vollem Genuß der Geſundheit ſich des Lebens freuten von denen aber auch mancher des Lebens Kraft ver⸗ ſchwelgte; da ſanken ſie hin, die die Natur mit aͤußern Reitzen ausſchmuͤckte von denen aber auch mancher uͤber die Sorge fuͤr Ausbildung des aͤußern Menſchen vergaß, den innern Men⸗ ſchen zu verſchoͤnern und zu veredeln; da ſanken