Drirter Theit. 2 ½
Geſchmack zu veredeln; glaubte ich den zureichenden Geund fuͤr die einſtweilige Aufnahme jener Luͤckenbuͤßer zu ſinden. Uebrigens ſagt der Zuſatz zum Titel: Fuͤr Freunde erlaubter Froͤhlichkeit und Tugend, die den Kopf nicht haͤngt! etwas ſehr Wahres. Man darf hoffen, daß der trauliche, freundliche Geſellſchaf⸗ ter des Noth⸗ und Huͤlſsbuͤchleins viel dazu bey⸗ tragen werde, den graͤmlichen Ernſt zu mildern, den noch viele faͤlſchlich fuͤr Wuͤrde der Tugend halten, da er doch nur allzu oft das Grab wahrer Tugend iſt, die Ausuͤbung der Pflichten erſchwe⸗ ret, und ſich und andern das Leben verbittert. Er lehrt wahre Lebensweisheit im engen Bunde mit wahrer Sittlichkeit, und wird dazu beytra⸗ gen, daß der gemeine Mann das, was er Got⸗ tesdienſt nennt, nicht mehr auf die Kirche ein⸗ ſchraͤnke, ſondern die wahre Religion als treueſte Gefaͤhrtin bey den Geſchaͤften, Freuden und Lei⸗ den des Lebens anerkenne, und das Gute freudig thue.
Und nun, wer ſtimmt nicht in den Wunſch ein: Moͤge der Edle, dem wir dieſes


