Teil eines Werkes 
16. Bd. (1816)
Entstehung
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14 Paͤchter Martin.

dabey aber doch aͤſthetiſchen Werth habe, nach den Regeln der Kunſt angelegt ſey, und in dieſer Anlage auch Menſchen mit gebildetem nur nicht verzaͤrteltem Geſchmacke gefalle. Ich glanbe aber, daß dieſe aufhabe hier brriedigend geloͤ⸗ ſet ſey. 4 Auch als liebliche und zum Theil ruͤhrende Dichtung hat dieß Buch unverkennbaren Werth. Wer kann das erſte Kapitel des 2ten Theils ohne herzliche Theilnahme leſen? Wem gefaͤllt nicht die Schilderung von Tells und Gertru⸗

dens haͤuslicher Gluͤckſeligkeit, wie eine ſchoͤne

Gesnerſche Idylle? Und wer noch bey einem vorzuͤglichen Trauerſpiele auf der Buͤhne eine Thraͤne weinen kann, dem wird gewiß bey der Scene im Himmelsgarten beylaͤufig, ein ungemein gluͤcklich gewaͤhlter Ausdruck ſtatt Kirchhof oder Gottesacker eine aͤhn⸗ liche Thraͤne im Auge a glaͤnzen. Ueberdieß wird man ſich durch manche Bemerkung des Men⸗ ſchenkenners, durch ſo manche bedeutende, ob⸗ gleich nicht mit aufgehobenem Finger gegebene, Winke, durch manche neue aͤußerſt intereſſante und, was die Hauptſache iſt, durchgangig aus⸗