Erſter Thell. 253
ſo viel ich kann— o gewiß, ſo viel ich kann, denn, Menſchen, Bruͤder, ich liebe euch herz⸗ lich..
—— Euch alle glücklich zu machen, Schloͤſſe mein Auge ſich gern; Stuͤrb ich gern den ſuͤßeſten Tod. Fuͤr Bruͤ⸗ der zu ſterben— Gott!— den ſuͤßeſten Tod!
Tugend iſt das Ziel, wonach ich ſtrebe, und Selbſtvervollkommnung und Menſchenliebe zeichnen mir den Weg, der zum Ziele fuͤhrt. Mit dem erſten Tage des neuen Jahrs will ich meinen Lauf beginnen, um uͤbermorgen dem
Ziele um eine Tagereiſe naͤher zu ſeyn! Viel⸗
leicht daß morgen ſchon mein letzter Abend her⸗ andaͤmmert! Aber wohl mir, wenn ich an meinem Abende ohne Reu' auf den vollbrach⸗
ten Tag zuruͤck blicken kann! Erlebte ich aber
auch den Schluß des nun folgenden Jahres, und koͤnnte dann mit Beyfall meines Herzens ſagen: daß ich die ganze Reihe der Tage


