Teil eines Werkes 
13. Bd. (1816)
Entstehung
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kalt. Da ſchloß er mit dem gewoͤhnlichen, apoſtoliſchen Seegenswunſch: Der Friede Got⸗ tes, welcher hoͤher iſt als alle Vernunft u. ſ. w. Zum erſtenmal griffen dieſe Worte tief in mein Innerſtes. Hab' ich Recht, wenn ich ſie ſo verſtehe: Friede in Gott iſt erhab⸗ ner,(folglich auch wirkſamer) als alles, was ſich Menſchen vernuͤnfteln, erſinnen koͤnnen u. ſ. w.? Nach dieſem Frieden will ich ſtreben und jenes Sinnens und Gruͤbelns mich ent⸗ ſchlagen. Ja, ſchon in dieſem Augenblick, da ich mir's vornehme, fuͤhl' ich mich erleichtert, geſtaͤrkt, und folglich beſtaͤtigt ſich jenes: welcher hoͤher iſt als alle Vernunft⸗

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Klage nicht, mein Herz Es lebte Einer, der ſich, um Gottes und der Zukunft willen, jeder Freude entaͤußerte, im guten Willen ſeines Vaters ruhete, an ihn bei jeder Aufopferung ſich hielt, die Menſchen mit un⸗ ausſprechlicher Liebe umfaßte auch die ihm unbeſchreiblich wehe thaten; Einer, der ſich ſelbſt und jede Freude, worauf er Anſpruch