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in Leipzig herauskoͤmmt, nicht genug empfoh⸗ jen werden.
Fuͤr diejenigen Klavierſpielerinnen, welche ſich noch nicht an betraͤchtliche Schwierigkeiten wagen koͤnnen, bedauert man ſo wenig gutes, und faſt gar nichts wahrhaft vorzuͤgliche zu ſinden, und nur einige, außer ihrer Zweckmaͤßigkeit, auch angenehme Uebungsſtuͤcke(von A. E. Muͤller, Hering und Andern) koͤnnen einigen Erſatz geben. Am meiſten gefallen, unter den leicht auszufuͤhrenden Stuͤcken, die nicht zunaͤchſt fuͤr die Schule berechnet ſind: Variationen von Hummel, Lipavsky, und K. W. Muͤller, die erſten in Wien, die letzten in Braunſchweig geſtochen.
Unter den wenigen Neuigkeiten fuͤr die Harfe, die in Deutſchland erſchienen ſind,
glaubt man gar nichts empfehlen zu duͤrfen; unter den weit beſſern, die in Paris heraus⸗ kommen, aber vornehmlich die Kompoſttiogen von Demar.


