Teil eines Werkes 
11. Bd. (1816)
Entstehung
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als er aus der Stube trat. Und es war wirk⸗ lich ſo: Madam hatte den Auftrag des Mannes verſchlafen oder halb wachend vertraͤumt denn ſie hatte ſich den Abend ihrer Luſt bis zur Er⸗ ſchoͤpfung uͤberlaſſen. Die zweite fand ich blaß, das kranke Koͤpfchen verdrießlich in die Hand gelegt. Sie hatte ſich geſtern gar nicht ſatt tanzen koͤnnen, war bis gegen Morgen auf den Beinen geweſen, hatte ſich erſt ſehr erhitzt, dann eben ſo ſehr erkaͤltet: kurz, ſie war heute vielfach ungluͤcklicher, als ſie dieſe Nacht gluͤck⸗ lich geweſen war. Haͤtte doch Eins den beiden lieben Weiberchen: nur nicht oben'naus an's Herz gelegt! dacht' ich.

Nun eilte ich nach Hauſe, denn ich ging einer großen Freude entgegen. Es war meines Mannes Geburtstag. Um ein Uhr koͤmmt er aus der Regierung: es war beſtellt, daß ich jetzt, gegen zwoͤlf, alles zugerichtet finden ſollte. Ich fand auch alles, bis auf eins aber freilich eine Hauptſache: keine Blumen! Wo iſt denn der Chriſtian? fragte ich.Er iſt noch nicht zuruͤck! Ich wurde ein wenig unwillig, wie man's denn in Zuruͤſtungen zu einer Freude