Teil eines Werkes 
11. Bd. (1816)
Entstehung
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8⁰

Kinder, nur nicht oben hinaus!

Meine Mutter hatte die ſeltſame, aber gewiß auch heilſame Gewohnheit, uns Kindern von klein an gewiſſe Sprichwoͤrterchen oder Weid⸗ ſpruͤchelchen vorzuſagen, und immer wieder vorzuſagen. Wir verſtanden ſie zwar zum Theil Anfangs nicht ganz, ſie kamen uns zu⸗ weilen auch ſehr unerwuͤnſcht in die Quere: ſie hatten aber, wie wir ſpaͤter erfuhren, viel Gutes, und waren vielleicht von weit meh⸗ rerm und weit wohlthaͤtigerm Einfluß auf unſer ganzes Leben, als es ſich anſchlagen laͤßt.

Eins dieſer Spruͤchelchen, und aufrich⸗ tig geſtanden gerade eins, das uns Maͤd⸗ chen oft am widrigſten klang, war: Kinder, nur nicht oben hinaus! oder, wie ſie es ausſprach: oben'naus! Je laͤnger ich mich in der Welt umſehe, je mehr finde ich, daß in dieſem Paar Worten ein wahrer Talisman,