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durch die verſchlungenen dichten Zweige das Dunkel. Ottilie blickte furchtſam um ſich und ſchmiegte ſich immer feſter an Antonio s Seite. Die zunehmende Dunkelheit erinnerte endlich Beide an die Nothwendigkeit zum Schloſſe zuruͤckzukehren; allein Ottilien uͤberſtel eine ſo heftige Angſt, wenn ſie in die dunkeln Gaͤnge des Gartens blickte, daß ſelbſt Antonio's Zureden nicht im Stande war, ſie zu beruhigen. Sie geſtand ihm endlich, hier am Meere habe ſie vormals mit dem Kinde ge⸗ ſpielt, und ſeine Geſtalt ſcheine ihr uͤberall aus dem Gebuͤſch hervorzutreten. Sie ſuchte ver⸗ gebens die Furcht zu bezwingen, und bat end⸗ lich Antonio, auf dem Meere einen Theil des weiten Gartens zu umfahren, und an einem freiern Orte zu landen.
Der Abendwind trieb die leichte Gondel langſam an dem Ufer hin. Freier wurden nun die Geſpraͤche der Liebe, aber je mehr die Be⸗ ſorgniſſe unter den Liebenden ſelbſt verſchwan⸗ den, um ſo deutlicher erſchienen die Hinderniſſe, welche von außen her ihrer Liebe drohten. Antonio ſuchte Ottiliens Bangigkeit


