Teil eines Werkes 
9. Bd. (1815)
Entstehung
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Himmel; und ich habe mich verſuͤndigt, daß ich nicht gleich ſo fromm darauf achtete, als die Mamſell Tochter auf ihre bangen Ahnun⸗

gen. Ich hole es aber jetzt nach, und ent⸗

ſage hiemit feierlich, im Nahmen meines un⸗ gluͤcklichen, doch gewiß tugendhaften Hektors, guf dieſe ſaubere Mamſell.

Ach, das Gottloſe Maͤdchen! ſeufzte Madam PraſſelHat ſie Ihnen die unſin⸗ nige Liebesgeſchichte auch geſtanden?

Nichts geſtanden! fiel ihr die Superin⸗ tendentin ins Wortſondern attrapirt hab' ich ſie, vor ein paar Minuten, da ich mit ihr ſprechen wollte, auf ihrer Kammer mit ihrem Kerl, der wahrſcheinlich eben mit

ihr zu Bette gehen wollte, denn den Rock

hatte er ſchon ausgezogen, und hielt ſie mit den nackten Hemdaͤrmeln umfaßt.

Der Doktor? rief Madam Praſſel Der alte Kerl ſteckt auf Hanchens Kam⸗ mer?

Ey, wenn es ein Doktor waͤre, ſagte die Superintendentinund zumal ein al⸗ ter, ſo moͤchte es wohl noch hingehen; aber