Teil eines Werkes 
9. Bd. (1815)
Entstehung
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einer ſo abentheuerlichen Grille, wie die mit dem Vogelbauer, faͤhig ſey.

Man hatte ſich allmaͤhlig ſo weit durch das Gaſtmahl hindurch gebiſſen, daß nun eigentlich die Fiſche haͤtten an die Reihe kommen ſollen. Dieß regte in dem Herzen der ungluͤcklichen Wirthin wieder die ſchmerzhafteſten Empfin⸗ dungen auf. Doch eine große Ueberraſchung hemmte ploͤtzlich ihre traurigen Betrachtungen. Ein Wagen rollte an die Hausthuͤr. Madam Praſſel eilte hinzu, und die Superintendentin fiel ihr, unter vielen Seufzern und Kompli⸗ menten, in den Arm, und verſicherte, Trotz ihrer Traurigkeit, als Mutter, habe ſie es doch, als Freundin, nicht uͤber das Herz bringen koͤnnen, ganz zu Hauſe zu bleiben. Der eigentliche Grund ihres geaͤnderten Ent⸗ ſchluſſes war indeſſen der, daß der Kutſcher, wenn ſie auch nicht fuͤhre, dennoch das ausge⸗ machte Fuhrlohn, ohne allen Abzug, verlang⸗ te. Um ihr Geld alſo nicht ganz und gar wegzuwerfen, entſchloß ſie ſich auf einmal noch zu der Fahrt, obgleich die reitende Poſt immer noch nicht da war.