4 3. Der Juͤngling. 3
Soll ich nimmer ſie erreichen In dem fernen goldnen Land? Zu den unbekannten Hoͤhen Iſt umſonſt mein Blick gewandt! Sehnſucht treibt mich ſchnell von hinnen, Ihren Spuren folg' ich treu, Doch, ich kann es nicht gewinnen, Und mein Schmerz iſt immer neu!*
Wunderbar iſt ſie geboren, Wie die Blumen, die ſie pflegt; Wiederkehrend mit den Horen Wird ihr Herz von Luſt bewegt; Liebe ſtralt aus ihren Blicken, Aller Herzen zieht ſie an, Wo ſie weilt, iſt das Entzuͤcken,
Und die Freude ſchwebt voran! 3„ Aber mit den ſchnellen Bluͤthen. Welkt auch ihrer Tage Glanz, 1
Traurig um die ſeid'nen Locken Schlingt ſie den verbluͤhten Kranz!


