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geſcheitelt, und hinten in einen Wulſt zuſammen gebunden. Sie iſt mit wohlriechenden Oehlen geſalbt, ihre Haut mit Safran, oder einem andern gelben Pulver, das einen dem Indier lieblichen, dem Europaͤer widrigen Geruch giebt, geſchminkt; ihre Naͤgel an Haͤnden und Fuͤßen ſind mit dem Safte eines gewiſſen Krau⸗ tes roth gefaͤrbt.
Die Weiber der Armen tragen ein kurzes Gewand von grobem Cattun, welches nicht ein⸗ mal den Obertheil des Leibes bedeckt, und nur eben hinreicht, einmal um die Huͤften gewun⸗ den zu werden. Ringe von gefaͤrbtem Glaſe ſchmuͤcken ihre Arme und Beine, aͤhnliche Per⸗ len den Hals. Die Mutter mit dem Kinde auf dem Titelkupfer iſt eine ſolche Frau aus der Kaſte der Pariars. Sie iſt noch reichlich, mehr als gewoͤhnlich, bedeckt.— Die Frauenzim⸗ mer der hoͤheren Kaſten— ſie moͤgen verheira⸗
thet ſeyn oder nicht, gehen nie allein, und ſind
vermummt. Gehen ſie einmal unverhuͤllt, und es begegnet ihnen von ungefaͤhr ein Europaͤer, ſo fliehen ſie ſchnell in das erſte beſte Haus eines
Hindoos. Auf dem Lande iſt dieſe Furcht vor


