Teil eines Werkes 
6. Bd. (1815)
Entstehung
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Sie ihn lieb haben: verſichern Sie es ihm doch ſelbſt! Indem riß er die Thuͤr auf, und unſer Freund ſahe ſeine Gattin, von ihren drei Kindern umgeben, die Arme nach ihm ausbreiten

Ich muß, ich muß Sie unterbrechen! rief ich hier. Nicht doch! ich bin ja nicht zu Ende! fiel mein Gefaͤhrte ein. Es ſei ferne von mir, auch nur ein Wort uͤber das Ent⸗ zuͤcken der beiden Gatten und ihrer Kinder zu ſagen. Nach den erſten Ergießungen threr Ge⸗ fuͤhle begann die gluͤckliche Frau: Und daß ich dir auch ſo gute Nachrichten zu bringen habe! Nichtwahr, er weiß noch nicht... wendete ſie ſich an den Grafen. Nein, er weiß es noch nicht, ſagte dieſer ernſthaft. Was weiß ich nicht? fragte unſer Preuße. Daß mein Vater uns auf dem Todesbette vergeben hat! rief jene. Daß der gute, der liebe Vater uns noch da wenigſtens einen Theil ſeiner Habe zugewendet hat vierhundert Thaler jaͤhrliche Penſion, bis unſre Kinder verſorgt ſind! Ja ja, das Haus K. in B. zahlt ſie aus, in was fuͤr Terminen wir ſelbſt wollen! Nein,