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Waller. Allenfalls? Du haſt wol die Papiere noch nicht ernſtlich durchgeſehn?
Julius. Wie man nun ſo etwas anſieht in den erſten Tagen des Eheſtandes! Ich werde ſchon hier mehr Zeit gewinnen.
Waller. Ganz recht; ſo laſſen wir's auf dieſe Zeit.— Auch war es dies eigentlich nicht, was ich ſagen wollte.
Julius. Laſſen Sie mich aber das noch hinzuſetzen, beſter Onkel! Mir war es vor allem um ein Weib von Geiſt, Gefuͤhl, An⸗ muth und wahrer Bildung, um ein Weib fuͤr mein Herz und meinen Geſchmack zu thun: das hab' ich gefunden, und alles Uebrige, ſo wenig ich mit Gleichguͤltigkeit dagegen prahlen will, durfte doch nicht entſcheiden helfen; durfte es um ſo weniger, da ich ja nicht arm bin, und nichts weniger geſonnen, als muͤßig nur fuͤr den Genuß zu leben.
Waller. Das iſt ſchoͤn; das iſt gedacht und geſprochen, wie ein Mann muß. Das freut mich; freut mich auch noch aus beſon⸗ derer Urſache. Ei, es fuͤhrt mich auch zu dem, was ich eigentlich mit dir beſprechen wollte.


