Teil eines Werkes 
6. Bd. (1815)
Entstehung
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Charlotte. Ich im Garten, dort in der Laube von Immergruͤn, das ich ſehr liebe.

Waller. Weil es ſich uͤberall hin bie⸗ gen laͤßt?

Charlotte. Nein, weil es uͤberall wieder hervorzudringen verſteht, wo es mit Gewalt gebogen worden. Wollen wir nicht die Andern fragen, wo ſie fruͤhſtuͤcken werden? Von einer Thür zur andern. Heraus, Langſchlaͤfer! wir warten! Komm, liebe Aline!

Julius, gleich darauf Aline kommen aus den Seitenthüren.

Julius im Kommen. Ich hatte nicht geglaubt, daß es hier ſchon Tag waͤre. Guten Morgen, mein lieber Onkel!

Waller überhört es, indem Alinens Thür ſich öffnet. Alinen entgegen. Guten Morgen! Ach, liebſtes Kind, rechnen Sie mir's ja nicht zu, wenn Sie geſtoͤrt worden ſind. Unſre junge Frau da hat nicht Ruhe, noch Raſt

Aline. Ich war ſchon laͤngſt munter und genoß den Morgen. Er war ſo ſchoͤn!

Julius. Ja, das war er!