Teil eines Werkes 
5. Bd. (1815)
Entstehung
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hat, mit ihr in die Arme eines Gemals, der zu ſeiner Zeit Arcaden ſchon weichen ſoll. Sie waͤhlt das Kloſter, und erfaͤhrt dies unſer alberner Heiliger, ſo ſind meine ſchoͤnen Hoff⸗ nungen zertruͤmmert auf immer. Trage Sorge, daß ſie dich in deiner wahren Geſtalt kennen terne; dies iſt das einzige Mittel, die Tugend⸗ ſchwaͤrmerin zu baͤndigen.

Eutrop bringt dir Bernſtein und Kryſtall⸗ kugeln aus Rom mit, und eine kleine Lacerta mit zartem, ſeidenem Fell; er wird dir ſagen, daß deine Vorbilder, die Roͤmerinnen, ſich jetzt in dergleichem Ungeziefer gefallen. Es iſt billig, daß Molch und Schlange an verwandten Buſen ſchlummern.

Dieſen Abend bin ich bei dier trage Sorge, daß die froͤmmeren Schweſtern ſchlummern.

beſtimmt, ſchwach, ſanft, einfaͤltig, ohne Hofin⸗ trignue, mußte am Ende einer maͤchtigeren und ſchlaueren Nebenbuhlerin, Eudoxia, weichen; ihr Vater, der einen maͤchtigen Feind eben geſtuͤrzt hatte, glaubte zu ihrer Hochzeit mit Arcad zu eilen, und er eilte zu ſeinem und ihrem Grabe. (Claudian, mit Zoſimus verglichen.)