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das ganze Thal zur Schaafweide benutzt wird. Dieſe Thiere thun den Holzungen viel Schaden. Das Oehl ihrer Wolle iſt fuͤr alle jungen Holz⸗ pflanzen ſchaͤdlich, und Mangel an Futter im Winter noͤthigt ſie oft, die zarten Sproſſen und Zweige abzufreſſen. Wenn man demnach im Hochlande Holzungen anlegen will, ſo muß man vor allem ſorgen, Schaafe und Kuͤhe abzuhal⸗ ten. Dies erfordert aufgeworfene Waͤlle, oder Daͤmme, von fuͤnf Fuß ſenkrechter Hoͤhe, die man oft und ſorgfaͤltig unterhalten muß.
Die Laͤnge des Thals iſt ſieben oder acht Meilen, bei einer Breite von einer Viertelmeile bis zu drittehalb Meilen. Dieſer Bezirk wird von hohen Bergen uͤberall umgeben, außer in vier engen Paͤſſen. Einer derſelben befindet ſich an jedem Ende des Thals, ein dritter geht hin⸗ ter dem Hauſe von Achtrichton hindurch, und der vierte, welcher faſt unzugaͤnglich iſt, befin⸗ det ſich hoͤher hinauf an der Nordſeite des Thals. Dieſe Seite iſt ein fortgeſetzter Ruͤcken von Alpengebirgen, die faſt alle von gleicher Hoͤhe ſind, und in das Thal hinabzuſtuͤrzen dro⸗ hen. Ihre Hoͤhe erſtreckt ſich uͤber dreitaufend


