Teil eines Werkes 
5. Bd. (1815)
Entstehung
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und hoͤher uͤber uns empor, und drohten, ſich von oben her uͤber uns zu woͤlben. Der Regen floß in Stroͤmen. Der Wind braußte. Adler ſchrien aus dem Buſen der ſchwarzen Gewoͤlke, und ſchoſſen bisweilen uͤber den Abgrund hin,

einen Augenblick ſichtbar, und dann ſich verber⸗

gend in ihren unzugaͤnglichen Horſten. Wie wir

hinunter an die Cona kamen, waren alle Ele⸗

mente im Aufruhr. Man hoͤrte nichts, als das Brauſen der Waſſerfaͤlle und das Toſen des Sturms. Die Sonne des Himmeis verbarg ihr Antlitz. 1

Sie werden vielleicht glauben, daß dieſe Auftritte uns, und beſonders unſern weiblichen Gefaͤhrten, mehr Schrecken, als Vergnuͤgen ver⸗ urſachten. Ganz das Gegentheil. Sie blieben in der freien Luft, bis ſie vom Regen voͤllig durchnaͤßt waren, und gingen wenigſtens eine engliſche Meile zu Fuß, um die große Ausſicht zu bewundern. Doch der Abend ward immer dunkler, die Nacht kam heran, und wir eilten den Wohnungen der Menſchen zu. In zwei Stunden erreichten wir das Wirthshaus zu Ba⸗ lechaoliſh, und fuͤhlten uns in dieſem armſe⸗