Deinem Gericht, o du, der Unſcham Haſſe⸗ rin, werden Alle dereinſt heimfallen die kuͤhnen Entheiliger deiner Gottheit, alle Tyrannen und Unterjocher der Menſchheit. Thoren, vom Gluͤcke berauſcht! Auf ſchwindeln⸗ der Höͤhe verdunkelt Nemeſis ihnen den Blick, und, gleich Nachtwand⸗ lern, zum Abgrund Taumeln ſie. Ob dem Nacken der Uebermuͤthigen ſchreitet Sie zum Verderben daher. Den Fluch der Ent⸗ ſcheiderin: ſpurlos Unterzugehn— ihn zu wenden vermag kein Gott von den ſtolzen Werken der Sterblichen, denen die Allgewaltige zuͤrnet.
Dein iſt, Hohe, die Macht, zu ebenen Alles, und jeden
Mißklang aufzulöſen in Wohlklang. Heiliger Ord⸗
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