Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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ſteten Erinnerung, daß es Pflicht fuͤr mich iſt, auch meinen Beitrag zu der kuͤnftigen Erndte des Guten zu liefern!

Mag es denn nur ein Korn, nur ein klei⸗ nes Koͤrnchen ſeyn, was ich liefere: genug, wenn ich nur nicht ganz zuruͤckblieb!

Und faͤllt auch das unbemerkte Koͤrnchen auf einen undankbaren Boden, wo es ganz verloren zu ſeyn ſcheint: vielleicht fand es doch irgend einen Steinriß, der ihm einen kleinen Raum fruchtbarer Erde darbietet, und es geht dennoch auf, und miſcht ſeinen Ertrag unter den Reichthum des Jahres. Was liegr, bei der künftigen Ernte, dem Benutzer daran, wenn er auch nicht unterſcheiden kann, wer jenes Koͤrnchen mit ausgeſteckt hatte? Gera⸗ de nicht mehr, als an der Unterſcheidung eines jeden einzelnen Regentropfens, der ſeinen Acker befruchten half. Von dieſem wird eingeernd⸗ tet: nach jenem fragt niemand mehr, und kann niemand fragen, weil er ſich nicht von andern unterſcheiden ließ.

Selene XII. Heſt.

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