Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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3.

An dem Grabmal duftet Die Blume ſtiller Ruh,

Und dunkler Rosmarin ſchließt ſtill Den Kranz des Lebens zu.

Chor.

Wie ſpielet der Blumen Irisbogen So friſch in das Jugendleben hinein! Im großen Ring der Liebe gezogen, Wie gattet ſich wechſelnd ihr Farbenſchein!

Einzelne Stimmen. I.

Wie ſpruͤhen in des Juͤnglings Geiſte Funken Von Thaten und Hoffnung fuͤr Wirklichkeit! Wie wandelt er im Morgenglanze trunken, In alter Zeiten Fabelwelt verſunken, Durch lichte Reiche der nendlicheeit, Lorbern reicht ihm Sein Geſchick: Iſt, das Gluͤck Nicht der feurigen Jugend Braut?