Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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Das froͤhlichſte dieſer kleinen Feſte ward wol diesmal in Karls Hauſe gefeiert. Noͤthi⸗ ge ſie hereinzukommen, auf daß dein Haus voll werde! ſagte der ſeelenvergnuͤgte Vater, und der noch rauſendmal vergnuͤgtere Sohn gehorchte. Kari ergriff Auguſtens Hand und ſagte zu ihr: So komm denn, liebes, theures Maͤdchen, in dein kuͤnftiges Haus! Und Her⸗ ein! rief der Paſtor zu den Pflegeaͤltern und zu ſeiner Charitas: Herein, in das Haus un⸗ ſrer gluͤcklichen Kinder!

Karl und Auguſte wurden an dieſem Tage der Baumpflanzung verlobt, im folgenden, ein Jahr darauf, feierten ſie ihr Hochzeitfeſt, und am dießjährigen brauchten ſie fuͤr ein hol⸗ des Maͤdchen, das vielleicht nach funfzehn oder ſechszehn Jahren, wie einſt ſeine Mutter, ebenfalls einem huͤbſchen jungen Manne, wie ihr Vater iſt, ein Akazienbaͤumchen pflan en wird Gevattern.

Karl Seyfried.