Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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Pietro. Kennen will ich ſie Sie jetzt erkennen! Nenne ſie! Du liebſt, Wo du nicht lieben ſollteſt!

Laura. Wie, mein Vater? Jetzt giebſt du mir mit Eins den Muth zuruͤck. Verirren kann dein ſchwaches Kind ſich, fehlen: Doch fallen nicht! O ſieh, mein guter Vater, Wie leicht dich Argwohn, wie vergeblich, reitzt, Seit du dem ſtillern, heitern Geiſt' entſagteſt, Der vormals dich und uns ſo hoch beglüͤckte!

Pietro.

Brich mir das Herz, da du es nicht vergifteſt!

Laura.

So hilf, im Himmel du, mir Worte waͤhlen, Daß unerfahrne Unſchuld nicht verwunde, Wo ſie zu heilen ach ſo treulich ſtrebt! Ich liebe, Vater: doch, wo alle lieben,

Und freudig huldigen dem hohen Geiſt,

Dem freien/ tapfern Sinn, und der Geſtalt