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Sein Sommer, uͤppig treibend, gierig wuchernd,
Im angeſtaunten hellen Strahlenkranz,
Vergluͤht' ihm auch. Es naht der Herbſt mit Fruͤchten;
Man ſammlet, jeder ſich allein bedenkend.
Da greift denn jeder weiter, als er ſoll:
Und jetzt muß Einer kommen, feſt und klug
Die Zuͤgel faſſen, allen ſtreng gebietend:
Das ſammlet, ſo tragt ein, und ſo genießt!
Daß ihr von Sorgen frei und unbequemem
Denken
Dies koͤnnt, ſchaff' ich! und daß ich dieſes kann,
Erduldet ſchweigend, was zu dulden kömmt,
Und laßt mich frei gewähren— bis der Winter
Uns allen naht, uns all' erſtarrend. Sieh,
So wird den Lauf der Zeit mein weiſer Freund
Erfaſſen! Er, der ſich einſt aufgeopfert,
Wird leere Formen, wo der Geiſt verflog,
Nicht feſter halten, als ein Prunkgewand
Von ehedem, dem Sitt' und Koͤrper nun
Entwachſen iſt.
Andrea.
O Herr...


