Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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Giacomo. Und mein Geluͤbd': ſo lang durch deinen Hauch Das Herz mir ſchlaͤgt, es dir und guter Sache Des Vaterlands zu weihn, und ſo zu enden!

Er ſteht verſunken in ſtilles Gebet. Indeß

Einzelne vom Volk, leiſe: Er betet! Still! Zuruͤck! daß keiner ſtöre!

Andere. Ein Ketzer, wer das Knie nicht beugt! Ein Ketzer!

Sie fallen nieder. Lange Pauſe. Dann wendet ſich Eiacomo heiter und mit Würde an ſie:

Giacomo.

Willkommen noch einmal! Und jetzt, da wir Einander froh geſehn, uns froh begruͤßt, Jetzt geh' ein jeder ſtill an ſein Geſchaͤft

Und ſchaffe treu das Seine. So auch ich!

Viele. Du Mann des Vaterlands! du Schuͤtzer! Retter!

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Giacomo.

Geht liebe Buͤrger! und fuͤr meine Namen Laßt einſt die Nachwelt ſorgen. Lebet wohl!