Da kamſt du von ferne gegangen, Alter Saͤnger!
Es zog mich ein ſtill Verlangen Nach deinen ſuͤßen Toͤnen; Sie faſſen all mein Sehnen,
Traulicher Saͤnger.
Viertes Lied.
Es wehen die Lieder hernieder von himmliſchen Hoͤhen, Du hoͤrſt ſie, und weißt nicht, von wannen ſie kommen und gehen, Sie fließen aus ewigen Quellen, Das Leben mit Luſt, die Bruſt mit Hoffnung zu ſchwellen, Dahin auf melodiſchen Wellen.
1. Sie ſchweben, und athmen die Bluͤthen vom
hoͤheren Leben,
Und ſtreuen die Duͤfte, die himmliſche Roſen uns
weben,
Sie regen und ſtillen das Sehnen


