Teil eines Werkes 
3. Bd. (1815)
Entstehung
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nimmt Er, zu eben der Zeit, das geweihte Symbolum der Eintracht und des Friedens an.

Friedrich, ein Freund der Geſchichte, der Philoſophie und der Tonkunſt, war auch Soldat.

Waͤhrend Er es war, und nachher, erfuhr Er Neid und Verlaͤumdung, wußte aber Beides zu ertragen und zu uͤberwinden.

Et sine Te! dachte und fuͤhlte Friedrich; ohne daß er deswegen den hohen Werth einer Krone als eines Mittels, in einem weitern Umfange zu begluͤcken ver⸗ kannt haͤtte.

Friedrich war in ſeinem Glauben, wie er denſelben, mit wahrer Reinigkeit, im Herzen trug, ſehr ernſt und eifrig. Davon zeugt un⸗ ter andern auf einer ſeiner Muͤnzen jenes Zeichen, welches ſo haͤufig mißverſtanden und mißge⸗ deutet worden iſt.(Man ſ. Koͤhlers Hiſt. Muͤnz⸗Beluſt. II. 257 264.)

Lehren und Nachdenken hatten Ihm gewiſſe Grundſaͤtze und Maximen ſo eigen ge⸗ macht, daß er ſie oft im Munde fuͤhrte. Be⸗ ſonders dieſer Ausſpruͤche wegen haben Ihn