Teil eines Werkes 
2. Bd. (1815)
Entstehung
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und meine Lydia will ich leben; reich will ich werden fuͤr die theuern Lieblinge meines Her⸗ zens; nach Weisheit will ich ringen, nach Ruhm, nach Gluͤck, um das alles mit dir, und mit ihr, in meinen alten Tagen zu theilen.

Nun tauſendmal, Adien! Sorge fuͤr dein Leben! Vergiß nicht, was wir beſprochen ha⸗ ben! Laß dir ja durch nichts das entwenden, was dir der Himmel gab, dich zu begluͤcken!

Was kann ich noch hinzuſetzen, da ich ſo unruhig bin und die Poſt in fuͤnf Minuten abgeht, als dich dem Himmel anbefehlen, und mich ſelbſt, zugleich mit dir, dem Himmel anbefehlen, in dem herzinniglichen Seegens⸗ wunſch, daß er uns ſo gluͤcklich mache, einan⸗ der wiederzuſehen, wo nicht in dieſer, doch in der kuͤnftigen Welt!

Adieu! Eliſa, ich bin der deinige, und innig und ewig!

(Wird fortgeſetzt.)